3. September 2026 · Tipps

Wann sich 3D auf einer Website lohnt — und wann nicht

Dreidimensionale Elemente auf Websites sind längst keine Seltenheit mehr. Die Frage danach ist keine technische — mit heutigen Browsern schafft das fast jeder. Die Frage ist, ob sie dem Besucher nützen oder ihn nur aufhalten. Unten steht eine Szene, die Sie drehen können, und dahinter eine ehrliche Rechnung, was 3D kostet.

Zum Drehen ziehen
Ihr Browser unterstützt die WebGL-Technik nicht, deshalb lässt sich die Szene nicht darstellen. Auf einer echten Website würde in so einem Fall ein normales Bild erscheinen.

Was Sie hier sehen

Das ist unser Logo — vier Quadrate und fünf kleinere, die sich verstreuen — als Würfel in den Raum gestellt. Ziehen Sie mit der Maus oder dem Finger, um es zu drehen. Die Schaltfläche Drahtgitter zeigen zeigt, woraus die Szene tatsächlich besteht: aus neun Würfeln mit je zwölf Kanten.

Die Szene ist kein Video und kein Bild. Der Browser berechnet sie laufend, bei jedem Einzelbild neu, mithilfe der Grafikkarte in Ihrem Gerät. Deshalb können Sie sie in jede Richtung drehen und nicht nur abspielen.

Der Preis, den man nicht sieht

Der häufigste Weg zu 3D im Web ist die Bibliothek Three.js. Sie kann deutlich mehr als diese Szene, aber der Besucher muss sie zuerst herunterladen — rund 600 Kilobyte. Im Mobilfunknetz sind das einige Sekunden, bevor überhaupt etwas erscheint.

Diese Szene ist direkt in WebGL geschrieben, das in jedem Browser bereits eingebaut ist. Nichts wird von fremden Servern geladen.

Diese Szene
6,7 KB
Dieselbe Szene mit Bibliothek
~600 KB
Externe Dateien
0
Einfluss auf die Geschwindigkeit
0 Punkte

Eine ganze Startseite mit dieser Technik: die Szene oben steckt mitten im Artikel, sie kann aber auch eine ganze Startseite tragen. Wie das in der Praxis aussieht, sehen Sie in der Demo-Vorlage Studio Kubus — 3D-Startseite.

Der Unterschied ist fast hundertfach. Warum das wichtig ist, haben wir im Artikel warum die Geschwindigkeit einer Website wichtig ist.

Wann 3D funktioniert

Wann 3D schadet

Wie wir das handhaben

Wir versprechen kein 3D in unseren Paketen, solange es für einen bestimmten Kunden nicht wirklich sinnvoll ist. Diese Szene entstand als Versuch auf unserer eigenen Website — zuerst bei uns, erst danach beim Kunden.

Wenn Sie 3D für Ihre Website erwägen, lautet die erste Frage immer gleich: Was soll es dem Besucher sagen? Gibt es darauf keine Antwort, ist es ohne besser.

Denken Sie über Ihre eigene Website nach?

Schreiben Sie uns, was Sie zeigen möchten — gemeinsam finden wir heraus, ob 3D der richtige Weg ist oder ob ein gutes Foto besser passt. Schreiben Sie uns →

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